Projektideen

Finden, Begeistern, Binden

Nachwuchskräftemangel, fehlende Perspektiven und Abbrecher:innen – wie schaffe ich es, junge Menschen zu finden, nachhaltig zu motivieren und an mein Unternehmen zu binden?

Der InnoWard, ein renommierter Preis der Versicherungsbranche, rückt alljährlich innovative Ideen und Konzepte in den Fokus, die darauf abzielen, Fach- und Nachwuchskräfte zu finden, zu begeistern und langfristig zu binden. Mit dem InnoWard ausgezeichnete Ideen sind Best Practices und zukunftsweisende Konzepte aus den Bereichen Erstausbildung und Personalentwicklung, die zugleich auch Inspiration für andere sein können. Eine Auswahl davon haben wir hier zusammengestellt. Viel Spaß beim Stöbern.

Jung, Erfolgreich, Vorbereitet – Eine Vortragsreihe von Auszubildenden für Auszubildende

In einer agilen Sprintphase entwickelten Auszubildende aus Versicherung und Informatik eine Vortragsreihe zu frei wählbaren Themen, um sich interdisziplinär zu engagieren und relevante Fragen zu behandeln. Diese Phase bot den Auszubildenden des zweiten Ausbildungsjahres die Möglichkeit, aktiv an der Entwicklung einer Vortragsreihe für das erste Lehrjahr teilzunehmen. Eine Umfrage ermittelte die Interessen aller Lehrjahre, wobei Themen wie "Finanzen", "Stressbewältigung" und "Wohnen & Haushalt" ausgewählt wurden. 

Das Projekt "Hilf mir! – Jung, erfolgreich, vorbereitet" entstand, während "Werte und Demokratie" später behandelt werden sollte. In drei Wochen erarbeiteten die Teilnehmer selbstständig Inhalte und Konzepte. Pitches und Feedback von Mitarbeitenden und Führungskräften sowie ein strukturierter Zeitplan und regelmäßige Evaluierungen sicherten die Umsetzung. Die Moderation übernahmen die Auszubildenden auch selbst.

Von der Schulbank in die Ausbildung

Schülerpraktika und Schulkooperationen bei der Concordia

Unser Team Öffentlichkeitsarbeit der Concordia-Juniorfirma übernimmt die Betreuung von Schülerpraktikant*innen, organisiert Schulbesuche, den Zukunftstag sowie kreative Spendenaktionen. Ziel ist eine frühzeitige und nachhaltige Bindung von Talenten. Die gesamte Planung und Durchführung liegt in den Händen unserer Auszubildenden. Sie erleben Eigenverantwortung, stärken gesellschaftliches Engagement und erwerben Kompetenzen wie Kommunikation, Organisation und Präsentation. Ein Konzept, das begeistert und nachhaltig wirkt.

WWK Erlebnis Lernen

Wie Extended Reality bei der WWK Generationen verbindet

Die WWK Versicherungen nutzt Extended Reality (XR), um eine zukunftsorientierte, interaktive Lernkultur und um ein neues Image für die Branche zu schaffen. Analoge Erfahrungen verbunden mit digitaler Neugier der Generation Z sorgen für ein modernes Berufsbild und den Brückenschlag zwischen den Generationen.

Von der Gewinnung neuer Azubis bis zum Ausbildungsende fördern virtuelle Welten Medienkompetenz und nachhaltiges Lernen. Die Inhalte sind digital, emotional und symbolisch aufgebaut. Damit will das Unternehmen nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch verankern und Begeisterung schaffen. Lernen darf auch Spaß machen. In fünf Initiativen zeigt die WWK, wie die Virtual und Mixed Reality in verschiedenen Lernbereichen eingesetzt werden und hilft.
Damit lebt die WWK Innovation mit XR als Schlüsseltechnologie für eine Bildungswelt, die interaktiv und zukunftsorientiert ist.

Demokratie erleben

Das Projekt „Demokratie erleben“ soll den Auszubildenden die Bedeutung demokratischer Strukturen und Prozesse in Deutschland näherbringen. Eine Fahrt nach Berlin, der Besuch des Deutschen Bundestages sowie ein Gespräch mit der Bundestagsvizepräsidentin Josephine Ortlieb stehen im Mittelpunkt des Projektes.

Ziel ist es, den Schülerinnen und Schülern praxisnahe Einblicke in die Funktionsweise der parlamentarischen Demokratie zu vermitteln und sie zu motivieren, aktiv am gesellschaftspolitischen Diskurs teilzunehmen. Eine weitere Phase des Projektes soll den Auszubildenden die Bedeutung von Demokratie in der Arbeitswelt näherbringen. Im Mittelpunkt stehen die Mitbestimmungsrechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die Rolle von Betriebsräten sowie die Verbindung zwischen demokratischen Grundsätzen und betrieblicher Praxis. Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen politischen und betrieblichen Entscheidungsprozessen zu verdeutlichen.

Aktuelle Stunde und Bildungsausflug

Azubis haben z. T. zu wenig Interesse an Wirtschaft und Politik. Wir haben eine „Aktuelle Stunde“ eingeführt, damit wir über aktuelle Themen in den Austausch kommen. Die Azubis bringen selbst ausgewählte Themen mit, über die dann diskutiert wird. Die erste „Aktuelle Stunde“ fiel in den Zeitraum der Bundestagswahlen. Da insbesondere Parteien bei Jüngeren punkten konnten, die stark auf Social Media vertreten waren, genügte die „Aktuelle Stunde“ nicht mehr, da es nicht mehr „nur“ um aktuelle Themen, sondern um die Demokratie als solches geht.

Von den Azubis wurde der „Bildungsausflug“ ins Leben gerufen. Dabei geht es nicht nur um theoretisches Wissen, sondern dieses durch eigenes Erleben zu verinnerlichen. Der „Bildungsausflug“ verbindet zwei Begriffe miteinander, die ggf. im Widerspruch stehen: „Bildung“ („langweilig“) und „Ausflug“ („spannend“). Gleichzeitig hat er auch den Charakter einer teambildenden Maßnahme. Der erste Bildungsausflug führte in das Konzentrationslager Bergen-Belsen.

Schülerfirmen

Durch die demografische Entwicklung gehen bei der R+V viele Mitarbeitende in den Ruhestand. Engagierte Mitarbeitende sind erfolgskritisch. Die Fachbereiche wollen engagierte Nachwuchskräfte  für sich gewinnen, der Bedarf steigt. Es werden mehr Auszubildende, dual Studierende und Absolvierende, also Studierende und Trainees, nachgefragt. Für deren Gewinnung werden viele  Maßnahmen durchgeführt.

Seit 2019 nutzt die R+V auch Schülerfirmen für die Nachwuchskräftegewinnung und mittlerweile ist sie der Partner von drei Schülergenossenschaften. Dadurch gibt es eine WIN-WIN-WIN-Lösung: Schulen können ihr Profil erweitern bei der ökonomischen und nachhaltigen Bildung, Schülerinnen und Schüler lernen praktisch Unternehmertum und Werteorientierung und die R+V zeigt sich ihnen als attraktiver Arbeitgeber, bei dem es interessant ist, sich für Praktikum, Ausbildung und Studium zu bewerben.

Theory meets practice

Theory meets practice: 1 Welt, 17 Ziele, 1 Zukunft – wir gestalten sie mit!

Das neue Curriculum für KVFA sieht im Lernfeld 12 „Geschäftsprozesse steuern und Bestandskundschaften im Lebenszyklus binden“ die Auseinandersetzung der Schülerinnen und Schüler mit dem Thema „Projektmanagement“ vor. Um dies nicht nur in der Theorie zu beleuchten, wurden die Lernenden beauftragt, ein konkretes Projekt mit Bezug zu „Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)“ umzusetzen.

In Gruppen entwarfen sie ein Projekt, dokumentierten den Arbeitsprozess in einem Kanban und ihre reflektierten Ergebnisse in einem EProjekttagebuch. Somit kamen agile und kollaborative Arbeitsweisen sowie digitale Tools zum Einsatz, die in der Berufswelt immer weiter an Bedeutung zunehmen.

Gleichzeitig setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinander und unterstützen mit ihren Projekten die Sicherung einer nachhaltigen Entwicklung auf ökonomischer, sozialer oder ökologischer Ebene.

Azubipodcast

Im Azubipodcast tauschen sich Auszubildende und dual Studierende zu Ausbildungs- und Studienthemen im Vertrieb aus. Eigene Erfahrungen werden mit der Azubi- und Studi-Community geteilt.

Unser Ziel ist es, eine Plattform zu schaffen, auf der sich unsere Azubis und Studis unabhängig vom Ausbildungsjahr und -beruf austauschen und informieren können. Und zwar, von Azubis für Azubis! Gleichzeitig erstellen wir auch Podcasts, um Schülerinnen und Schüler bei deren Berufsorientierung Einblicke aus erster Hand geben zu können. Die Inhalte werden von unserem Podcast Team, bestehend aus Auszubildenden und dual Studierenden selbst konzipiert. Es werden Themen besprochen, wie z.B. erste Erfahrungen bei Kundenterminen, vom Praktikum zur Ausbildung, Unterschiede Berufsschule und Fachhochschule, Eigenmotivation und Disziplin, Selbstorganisation und Zeitmanagement und viele weitere spannende Themen.

Gegen das Vergessen

Antisemitismus und seine Auswirkungen auf die Versicherungswirtschaft während des nationalsozialistischen Regimes

Unser Projekt "Antisemitismus und seine Auswirkungen auf die Versicherungswirtschaft während des nationalsozialistischen Regimes" untersucht die Schicksale von Stuttgartern, die während des NS-Regimes betroffen waren, mit einem Fokus auf ihre Verbindungen zur Allianz.

Schüler haben Biografien recherchiert und eine Gedenkstätte besucht, um ein tieferes Verständnis zu gewinnen. Das Ziel ist es, durch eine interaktive Ausstellung und Podcasts das Bewusstsein für Antisemitismus zu schärfen und zur weiteren Auseinandersetzung mit dieser dunklen Zeit anzuregen. Das Projekt, eine Zusammenarbeit zwischen der Kaufmännischen Schule 1 und der Allianz, nutzt moderne Kommunikationsmethoden und Storytelling-Ansätze, um die Vergangenheit greifbar zu machen und methodische Kenntnisse zu erweitern.

Es profitieren Schüler, Ausstellungsbesucher und Allianz-Mitarbeiter. Die Idee der Nutzung von interaktiven Plakaten kann auf andere Themen übertragen werden.

Learning Journey

Eine Reise zu Wissen und Erfolg

In der heutigen schnelllebigen Arbeitswelt ist die Ausbildung von Fachkräften mehr als nur das Erlernen fachspezifischer Fähigkeiten, die im Ausbildungsrahmenplan verankert sind. Durch die Erfahrung der jahrelangen Ausbildung junger Leute erkannten wir zunehmend die Bedeutung der Persönlichkeitsentwicklung und ganzheitlichen Kompetenzen fern vom jeweiligen Ausbildungsberuf.

Ein innovatives Schulungskonzept, das in Form einer individuell kreierten Lernreise, der Learning Journey, umgesetzt wird, bietet einen vielversprechenden Ansatz, um diese Anforderungen bestmöglich und zielgerichtet zu erfüllen. Was bedeutet das genau? Anstatt einem festen Lehrplan zu folgen, setzen die Auszubildenden ihre eigenen Lern- bzw. persönlichen Entwicklungsziele und gestalten ihre Ausbildung diesbezüglich entsprechend ihren persönlichen Interessen, Bedürfnisse und ggf. auch ihrer beruflichen Ambitionen.

BeGreenVision - Die Nachhaltigkeitschallenge

Nachhaltigkeit beschreibt einen Weg, die Welt im Gleichgewicht zu halten. Es geht darum, weder auf Kosten der Menschen in anderen Regionen der Erde noch auf Kosten zukünftiger Generationen zu leben. Die Herausforderung besteht darin, ein gutes Leben für alle – heute und in Zukunft – zu ermöglichen, ohne dabei die planetaren Grenzen zu überschreiten. Als größter Versicherer in Baden ist sich der BGV Badische Versicherungen seiner Verantwortung hierfür bewusst und engagiert sich offensiv in Sachen Nachhaltigkeit – und zwar nicht erst seit der Festlegung der UN Nachhaltigkeitsziele. Denn gerade in einem Versicherungsunternehmen gewinnen die ESG-Faktoren (Environment, Social und Governance) zunehmend an Bedeutung. Durch die Berücksichtigung von Umwelt-, Social- und Governance-Aspekten können wir Risiken besser managen und langfristig stabile Renditen erzielen.

Ausschlaggebend für das Azubiprojekt war die Neuordnung des Ausbildungsberufes zum Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzanlagen. Durch die Verankerung der Nachhaltigkeit im Berufsbild wurde die Idee geboren, eine Anwendung zu entwickeln, die Nachhaltigkeit spielerisch in den Azubialltag integriert und nebenbei Spaß macht.

In einem jahrgangs- und berufsübergreifenden Azubiprojekt (Kaufleute für Versicherungen und Finanzanlagen sowie Fachinformatikerinnen und Fachinformatiker) entwickelte das Projektteam eine Anwendung, die eine Nachhaltigkeitschallenge ermöglicht und somit den C02 Fußabdruck der BGV Azubis verkleinert.

Das Azubiprojektteam hat sich hierbei auf 5 Kategorien geeinigt in denen Nachhaltigkeitspunkte gesammelt werden können. Dies sind die Themen Ernährung, Ressourcenschonung, nachhaltige Kapitalanlagen, nachhaltige Kundenberatung sowie gesellschaftliches Engagement. In all diesen Kategorien hat sich der BGV bereits nachhaltig aufgestellt oder stellt sich hierzu gerade nachhaltig auf.
Innerhalb dieser Kategorien gibt es Challenges, die Pflichtaufgaben für jeden Azubi darstellen. Zum Beispiel der Besuch des Seminars „Der Grüne BGV-Berater“. Des Weiteren gibt es freiwillige Challenges, die den Wettbewerb untereinander fördern, beispielsweise ernähre Dich eine Woche ausschließlich mit regionalen Produkten. Neben dem Wettbewerb mit den Azubi-Kolleginnen und -kollegen hat jeder Azubi persönlich die Möglichkeit, durch bestimmte Aufgaben Zusatzpunkte zu generieren, die eine direkte Belohnung einbringen. Beispielsweise unseren eigenen BGV Honig, oder eine Freikarte für ein Rhein-Neckar Löwen Handballspiel.

Grundsätzlich kann jedes Unternehmen, unabhängig von der Branche, eine solche Anwendung einführen und mit den Nachhaltigkeitsaufgaben befüllen, die in sein Unternehmen passen und somit den C02 Fußabdruck seiner Azubis oder auch  Mitarbeitenden verkleinern und als Unternehmen so seinen Beitrag für eine nachhaltige Zukunft zu leisten. Die BGV Azubis haben mit ihrer BeGreenVision den ersten Schritt hierfür getan.

Von Azubis für Azubis

Unter dem Motto “von Azubis für Azubis” hat unser JG 2021 an einer internen SharePoint Seite rund um das Thema “Ausbildung bei der Öffentlichen Versicherung” gearbeitet und während des Projektes die Methode zum agilen Arbeiten kennengelernt.

Die Auszubildenden haben die für sie wichtigen, bedeutungsvollen und interessanten Themen rund um den Berufseinstieg gesammelt und anschließend auf der Sharepointseite veröffentlicht, u.a.:

  • Vorstellung der aktuellen Ausbildungsjahrgänge
  • Aktuelle Themen im Unternehmen
  • FAQ-Seite
  • ....

Schnell merkten die Auszubildenden, dass auf der Sharepointseite nicht nur die neuen Auszubildenden sich einen guten Überblick verschaffen können, sondern auch alle Ausbilder*innen in den Abteilungen und sogar die Quereinsteiger*innen im Unternehmen. Eine Win-Win-Situation für alle!

Im Sommer 2023 gab das Team den Staffelstab an den JG 2022 weiter.

Agile Sprintphase der Auszubildenden und Studierenden in der Ausbildung

New Work und damit auch agiles Arbeiten ist in aller Munde. Auszubildende und Studierende müssen auf die neue Arbeitswelt vorbereitet werden und die Anpassungsfähigkeit in einem komplexen und sich schnell verändernden Alltag erwerben. Unsere Antwort: Integration einer agilen Sprintphase in die Ausbildung. 

  • Acht interdisziplinäre Teams aller Ausbildungsrichtungen bilden Sprintteams.
  • Ein heterogener Betreuungsstab, der ein intensives Upskilling durchlaufen hat, ist für die Begleitung zuständig.
  • Die Ausarbeitung der Themen u.a. ESG & Recruiting erfolgt selbstgesteuert in drei Sprintwochen mit Nutzung agiler Projektmethoden.
  • Alle acht Sprintthemen erfüllen den Business- bzw. Kund:innenbedarf und werden umgesetzt.
  • Eine Evaluierung garantiert eine erfolgreiche Gestaltung und stetige Verbesserung des Konzepts in folgenden Durchläufen.

Eine Win-Win-Situation für Auszubildende, Studierende, Ausbildungsbeauftrage und das Unternehmen.

Hansa-Scrum

Projektorientiertes Arbeiten macht Spaß und bereitet auf die zukünftigen beruflichen Anforderungen vor!

Hansa-Scrum stellt hierfür ein handlungsorientiertes Rahmenwerk für agiles Projektmanagement dar, in welchem die Lernenden selbständig projektorientierte Aufgaben vorbereiten, durchführen und abschließen sowie reflektieren. So können Sie sich kontinuierlich und von Projekt zu Projekt weiterentwickeln.

Die Auszubildenden und die Kooperationspartner im Dualen System profitieren insbesondere seit der Neuordnung von der Anbahnung der Projektkompetenz am Hansa-Berufskolleg. Projektmanagement wird während aller drei Ausbildungsjahre regelmäßig im Unterricht angewandt. Diese Tatsache und dass mit Hansa-Scrum auch in Remote Teams gehandelt werden kann, unterstützt insbesondere kleinere Betriebe bei der Erfüllung ihres  Ausbildungsauftrags bezüglich der intendierten Projektarbeiten, die als Grundlage für das Fallbezogene Fachgespräch (FFG) dienen. So kann ein Team von Auszubildenden auch über örtliche und Unternehmensgrenzen hinweg kollaborativ und in Distanz in einem Projekt arbeiten.

Climate Challenge

"Climate Challenge" ist ein interaktives Lernelement für Auszubildende, welches die Themenfelder Nachhaltigkeit und Agilität optimal miteinander verbindet. Es wurde entwickelt, damit unsere Auszubildenden nachhaltige Handlungskompetenzen erwerben.

In Modul 1 werden die Grundlagen zum Thema agile Arbeitsweise erarbeitet. Das Modul 2 besteht aus einem interaktiven, abwechslungsreichen E-Learning, in dem Nachhaltigkeit im Allgemeinen und die Rolle der Allianz bei der ökologischen  Transformation thematisiert werden. In Modul 3 analysieren die Auszubildenden im Rahmen des agilen Projekts Climate Challenge ihren CO2-Fußabdruck und entwickeln Maßnahmen, sowohl in ihrer Arbeitsweise als auch im privaten Bereich, für eine nachhaltigere Umwelt.

Das Projekt ermöglicht den Auszubildenden selbstorganisiert und auf kreative Arbeitsweise Ideen zu entwickeln und in kleinen Schritten Maßnahmen umzusetzen. Die  Climate Challenge hat das Potenzial, das Bewusstsein für nachhaltiges Handeln bei den Auszubildenden und Mitarbeitenden zu schärfen, eine nachhaltige Kultur im  Unternehmen zu fördern und Agilität zu erleben.

Neue Wege in der Ausbildung - IT-Campus

Bei schwindenden Bewerberzahlen und steigender Digitalisierung bedarf es neuer Ausbildungsmethoden und Ausbildungsorte, um junge Menschen für den Versicherungsbereich zu begeistern. Aus diesem Grund hat die Concordia den IT-Campus ins Leben gerufen.

Im IT-Campus werden Auszubildenden aus dem IT- und Versicherungsbereich grundlegende Digitalisierungskompetenzen vermittelt, um die Herausforderungen der Zukunft erfolgreich zu meistern. Dabei setzt der IT-Campus auf erarbeitende Methoden und Eigenverantwortung der Auszubildenden. In eigenen Projektarbeiten oder Einsätzen in Concordia-Projekten können Auszubildende Wissen in einer ansprechenden Arbeitsatmosphäre direkt einsetzen. Hierfür hat sogar der Aufsichtsrat Platz gemacht – die ehemaligen Aufsichtsratsräume wurden nach neuesten New Work-Standards ausgebaut und dienen den Auszubildenden nun als attraktiver und kreativer Ausbildungsort. Bei einer Umfrage im Ausbildungsjahrgang 2022 haben alle Auszubildenden angegeben, dass der IT-Campus hauptausschlaggebender Faktor für einen Ausbildungsbeginn bei der Concordia war. Zudem entsprechen wir damit frühzeitig der neuen Ausbildungsverordnung der Kaufleute für Versicherungen und Finanzanlagen.

WIR - Gemeinsam die Ausbildung von Nachwuchskräften im Vertrieb neu denken und gestalten

Die ganzheitliche, nachhaltige und modernisierte Ausbildung von Nachwuchskräften (NWK) der Kunden- und Vertriebsdirektion Süd-West stand durch die Weiterentwicklung  des bestehenden Ausbildungsmodells im Fokus. Warum? WIR verfolgen das Ziel, den Ausbildungserfolg, die Übernahme der NWK sowie die Ausbildungsqualität bei  steigenden und verändernden Anforderungen zu sichern. Was ist neu? Das entwickelte NWK-Programm umfasst den gesamten Ausbildungsprozess im Vertrieb; dessen  Umsetzung im Vertriebsalltag wird durch verständliche Ausbildungsmodelle unterstützt.

Die NWK stehen verstärkt im Mittelpunkt durch Selbstreflexion, Eigenverantwortung und nachhaltige Gestaltung der Ausbildungszeit. Durch regelmäßigen Perspektivwechsel  erhalten alle NWK ein gleichartiges Ausbildungs- / Beratungs- und Betreuungserlebnis; ihre Potenziale und Eigenmotivation werden transparent; nachhaltig und zukunftsorientiert gefördert.

Du möchtest mehr über eines der hier aufgeführten Projekte erfahren und dich mit den jeweiligen Initiator:innen darüber austauschen? Dann nimm gerne Kontakt mit uns auf.

Du hast ein eigenes, tolles Projekt, das du gerne hier aufgelistet haben möchtest? Dann freuen wir uns ebenfalls über deine Nachricht. Vielleicht kommt dafür aber auch eine Bewerbung beim InnoWard infrage, dem begehrten Bildungspreis der deutschen Versicherungswirtschaft?

Diese Sammlung wird kontinuierlich mit weiteren Projekten ergänzt. Es lohnt sich also, immer mal wieder vorbeizuschauen.